Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt
Hopp Blechverarbeitung und Druckerei
Wissen & PraxisKundeninformation
Startseite› RGB und CMYK: Farben für Bildschirm und Druck verstehen

Hopp Blechverarbeitung und Druckerei

RGB und CMYK: Farben für Bildschirm und Druck verstehen

Kontakt aufnehmen →

Im Druckdialog „Als PDF speichern“ wählen. Die PDF enthält den aktuellen Stand dieses Beitrags.

Wissen

Ein Logo kann am Bildschirm kräftig leuchten und auf einem bedruckten Bauteil anders aussehen. Der Grund: Ein Bildschirm erzeugt Farben mit Licht, beim Drucken entstehen sie mit Farbe auf einem Untergrund. Für ein möglichst gut abgestimmtes Ergebnis brauchen wir deshalb mehr als einen Screenshot.

RGB: rote, grüne und blaue Lichtfarben ergeben in der Mitte Weiß.
RGB: additive Farbmischung mit Licht – schematisch.
CMYK: Cyan, Magenta und Gelb überlagern sich; Schwarz ist eine zusätzliche Druckfarbe.
CMYK: Druckfarben überlagern sich; Schwarz ergänzt die Farbmischung – schematisch.

RGB: Farben aus Licht

RGB steht für Rot, Grün und Blau. Bildschirme mischen diese Lichtfarben. Wenn kein Licht abgegeben wird, erscheint die Fläche schwarz; die Mischung der drei Lichtfarben kann Weiß ergeben. Ein RGB-Wert beschreibt eine Bildschirmfarbe. Er ist keine eindeutige Vorgabe für eine Druckfarbe.

CMYK: Farben für den Druck

CMYK steht für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Aus diesen Farben werden beim Vierfarbdruck viele unterschiedliche Farbtöne aufgebaut. Im Digitaldruck können CMYK-Daten direkt verwendet werden. Eine Bildschirmansicht bleibt trotzdem nur eine Vorschau auf das spätere Druckergebnis.

Kann man RGB in CMYK umwandeln?

Ja. Eine Umwandlung ist technisch möglich. Sie garantiert aber nicht, dass alle Farben gleich aussehen: Manche kräftigen RGB-Farben liegen außerhalb des Farbbereichs, den der gewählte CMYK-Druck wiedergeben kann. Bei der Umrechnung werden solche Farben angepasst. Das verwendete Farbprofil beeinflusst das Ergebnis. Eine einfache Umrechnungstabelle allein ersetzt deshalb keine Abstimmung der Druckdaten.

Für Sieb- und Tampondruck: Pantone oder HKS angeben

Bei Sieb- und Tampondruck wird jede Farbe separat gedruckt. Geben Sie die gewünschten Farbtöne nach Pantone oder HKS an, damit wir die Farbe eindeutig zuordnen können. Besonders bei Firmenlogos sollte die Farbdefinition aus Ihren Gestaltungsvorgaben mitgeliefert werden. Eine Farbbezeichnung ist hierfür hilfreicher als ein Foto vom Bildschirm.

Was sollten Sie uns schicken?

  • Die originale Grafikdatei statt eines Screenshots.
  • Die gewünschte Druckgröße und Angaben zum Bauteil beziehungsweise Untergrund.
  • Für Sieb- und Tampondruck die Pantone- oder HKS-Farbangaben.
  • Vorhandene Gestaltungsvorgaben und Farbprofile, sofern diese zur Datei gehören.

Wenn Sie nur RGB-Daten oder keine eindeutige Farbvorgabe haben, senden Sie uns die vorhandenen Unterlagen. Wir klären mit Ihnen die geeignete Vorbereitung. Sieb- und Tampondruck bieten wir ausschließlich auf bei uns hergestellten Teilen an.

Weitere Hinweise finden Sie im Beitrag Druckdaten für Sieb- und Tampondruck richtig vorbereiten.

Weiterführende Information

Adobe: Farbmodi umwandeln und Farben außerhalb des Druckfarbraums.

Quelle: https://www.hopp-blechverarbeitung.de/blog/rgb-cmyk-druckfarben

Aktualisiert am 08.10.2026